Bericht:

Privataudienz bei SH Papst Benedikt XVI.

8. Februar 2007



Nach längeren Vorbereitungen während des Jahres 2006 und den ersten Monaten 2007 fuhren wir mit der Bahn nach Rom. In unserer Begleitung befanden sich auch zwei Freunde aus Sachsen und Thüringen.

Nach einer abwechslungsreichen Tagesfahrt gelangten wir am Abend des 6.2.07 in Rom an und fuhren vom Bahnhof Termini in unser reserviertes Hotel in unmittelbarer Nähe des Petersplatzes.

Am folgenden Tag unternahmen wir eine interessante Exkursion auf den Spuren des Christentums, wobei wir auch die wichtigsten Hauptkirchen Roms aufsuchten und beim Vorbeifahren einen Blick auf das antike Rom werfen konnten.

Der zweite Tag brachte dann als Höhepunkt die seit über einem Jahr vorbereitete Privataudienz bei Papst Benedikt XVI.

Mit einer von BMW gesponserten Limousine fuhren wir am Vatikan vor und wurden durch die vatikanische Gendarmerie mit Blaulicht durch 12 Höfe zum Audienzgebäude geleitet. Beim Aussteigen lernten wir zunächst den Kommandanten der Schweizer Garde kennen und wechselten mit ihm einige Worte. Sodann wurden wir in den Empfangssalon geleitet.

Pünktlich um 12 Uhr erschien der Heilige Vater und bat uns an einen historischen Schreibtisch, an dem wir ihm gegenüber Platz nehmen konnten.

Nach einer kurzen Begrüßung machten wir Papst Benedikt mit unserer Arbeit in und für Sachsen vertraut. Dabei verriet er uns auch, daß er als Kardinal vor einigen Jahren Dresden besucht habe und eine Heilige Messe in der Katholischen Hofkirche feiern konnte. Bei diesem Gespräch erwähnten wir auch unsere verwandtschaftlichen Beziehungen zu Regensburg, was ihn sehr interessierte, da Regensburg seine langjährige Wirkungsstätte als Theologe war. Wir baten ihn auch, unsere Probleme und Anliegen in sein Gebet einzubeziehen.

Es interessierte ihn auch sehr, daß unser Onkel Pater Georg dem Jesuitenorden angehörte.

Zum Abschluß der Audienz überreichten wir dem Heiligen Vater unsere mitgebrachten eigenen Publikationen zur sächsischen und bayerischen Geschichte. Dabei äußerten wir die Bitte, der Papst möge sich auch die Zeit nehmen, in diese Werke Einsicht zu nehmen, was er auch gerne befolgen wollte.

Kurz vor dem Ende der Audienz wurden auch unsere beiden Begleiter hinzugezogen. Alle Beteiligten erhielten vom Papst je eine Gedenkmedaille zur Erinnerung seines Pontifikates vor zwei Jahren.

Zur Erinnerung wurden noch einige Photos gemacht, die dieses denkwürdige Ereignis festhielten.

Leider ging dieses Treffen mit Papst Benedikt allzu rasch zu Ende. Wir wurden wiederum wie bei einem Staatsbesuch hinausgeleitet und kehrten mit unserem BMW in das Hotel zurück.

Die restlichen Tage in Rom verbrachten wir mit Besichtigungsfahrten durch das alte und neue Rom.

Voll befriedigt fuhren wir am Sonntag, den 11. Februar, mit der Bahn wiederum nach München zurück, wobei wir noch einige schöne Ausblicke auf die herrliche Natur und die Kunstwerke werfen konnten.

Insgesamt wird uns dieser Rom-Besuch mit der Privataudienz bei Papst Benedikt unvergessen bleiben, hatten wir doch seit 1977 einen unmittelbaren persönlichen Kontakt mit ihm. Diese römischen Tage bei angenehmem Frühlingswetter werden uns unvergessen bleiben.

 

Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen
Elmira Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen

 

 

 

 
     
 

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