Professor Dr. phil. Dr. theol. Dr. h.c. (USA) Hans-Dieter Fraund

Zur Ehrung S.K.H. Dr. Dr. h.c. Prinz Albert von Sachsen Herzog zu Sachsen, Markgraf von Meißen für dessen herausragende Lebensleistung

In Würdigung seines außerordentlichen Lebenswerks verlieh die Internationale Hochschule (International Seminary) Plymouth, USA, Seiner Königlichen Hoheit Dr. Prinz Albert von Sachsen im Jahre 2010 die Ehrendoktorwürde.

Die Internationale Theologische Hochschule Plymouth ist eine öffentliche anerkannte Kirchliche Hochschule.

Staatsexamina und Promotionen sind staatlich anerkannt. Der Rektor der Hochschule ist Mitglied der Kommission für die Ernennung von Militärpfarrern beim amerikanischen Verteidigungsministerium.

Bisher haben Studenten aus über 70 Staaten die Hochschule absolviert. Der Titel eines Dr. honoris causa kann hier nur verliehen werden an eine Persönlichkeit, die über einen langen Zeitraum überragende Leistungen auf hohem Niveau und der Grundlage einer christlichen Weltanschauung oder Dienstausübung geleistet hat.

Über die Verleihung dieser hohen Auszeichnung entscheidet der Hochschulrat nach gründlicher Prüfung der vorgelegten umfangreichen Unterlagen hinsichtlich Leistung und Verdienste des Kandidaten.

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Aus der Laudatio von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. (USA) H. D. Fraund, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Studiengruppe für Sächsische Geschichte und Kultur:

Königliche Hoheit,

Sie haben sich im Dienst für ihr Land Sachsen, ja für Ihr Vaterland, verdient gemacht. Im folgenden hören Sie die Verleihungsbegründung für die Auszeichnung durch die Universität

In besonderer Würdigung des Prinzen Albert von Sachsen, Herzog zu Sachsen zollt ihm der offizielle Vorstand und der Präsident der Internationalen Hochschule besonderen Tribut

Zunächst einmal weil er mit seinem Vater eine historische Vereinigung gründete - auf einem christlichen Fundament mit einer christlichen Perspektive.

Zur Zeit des Mauerfalls in Berlin hielt er eine öffentliche Rede. Er mahnte die Deutschen, daß sie als wiedervereinigtes Volk nur dann eine segensreiche Zukunft haben können, wenn sie sich entschieden an den christlichen Wurzeln Deutschlands orientieren.

Der Geehrte sprach auf einer Monarchiekonferenz in Polen auch über die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von polnischen und deutschen historischen Organisationen und Persönlichkeiten zur Aufrechterhaltung historischer Beziehungen auf der Basis traditioneller und christlicher Werte.

Er besuchte die Universität in München und erwarb den Dr. phil.

Weiterhin veröffentlichte er über 100 geschichtswissenschaftliche Werke im Kontext der christlichen Botschaft und Werte.

Während seiner 49jährigen Tätigkeit als Präsident der Studiengruppe für Sächsische Geschichte und Kultur organisierte und leitete der hier Geehrte weit über 400 Veranstaltungen zur sächsischen, deutschen und europäischen Geschichte aus christlicher Perspektive.

Im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit hat er zugleich in persönlichen Gesprächen Hunderte von Menschen ermutigt und beraten - auf der Basis eines christlichen Weltbildes und seiner Prinzipien.

Er ist ein Förderer des ökumenischen Gedankens im Sinne der Einheit aller Christen, damit sich jene die Hand reichen mögen, um auf dem Boden der zeitlosen biblischen Werte im Angesicht einer säkularen Gesellschaft zusammen zu stehen, zusammen zu leben.

Aus all diesem sei es entschieden und beschlossen, daß der offizielle Aufsichtsrat und der Präsident der Internationalen Universität ihm die Würde eines Ehrendoktors verleiht.